Aus der Presse - Programme - Bücher

dashammaglei

 

Comedy Parodie und Kalauer

 

mit Hans Beislschmidt

 

In seinem aktuellen Programm bleibt Hans Beislschmidt wieder seinem geliebten Saarland treu. Kein Problem ist so komplex, als dass sich nicht der kleinste gemeinsame Nenner finden ließe, denn wir leben im Land der Dichter und Brückenbauer. Mit dem Motto – „das hamma glei“, findet sich auch immer eine Lösung. Die ist zwar auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen aber schließlich ist das Saarland auch „die Schweiz der Komfortlosigkeit“ und „nix so schlecht, als dass es nit für was gudd ist“.

 

 

 

 

 

Ich war nie wohlgefällig

Hans Beislschmidt

Gedichte von 2009 bis 2011

Erschienen im Blattlausverlag

ISBN 978-3-930771-80-6

94 Seiten

Hardcover Ausführung

Preis 13,80 €

 

Pressestimmen (Die Saarbrücker Zeitung am 22.08.12)

 

Ein Gedichtband mit vielen Facetten

 

Der Saarbrücker Kabarettist Hans Beislschmidt schreibt in seinen gesammelten Gedichten von Gefühlen und dem Gang des Lebens

 

Hans Beislschmidt, Saarbrücker Kabarettist, Kneipier und Chef im Theater Blauer Hirsch, hat seine gesammelten Gedichte veröffentlicht – keine allzu freundliche Kost. Aber das ist ja auch nicht beabsichtigt. Schließlich heißt das Buch ja auch „Ich war nie wohlgefällig“.

 

Saarbrücken. Hans Beislschmidt ist in Saarbrücken eine kleine Legende: Anfang der 90er Jahre machte er das „Ostviertel“ zur angesagten Kabarettbühne im Saarbrücker Raum und vor fast zehn Jahren verwandelte er den „Blauen Hirsch“ in einen Musentümpel.

Das Urgestein der hiesigen Kabarettszene schreibt und veröffentlicht (neben Büchern wie zum Beispiel „Feierabend – auch der Wirt hat ein Liebesleben“, 200 seit einigen Jahren auch Lyrik. Kürzlich ist im Blattlaus-Verlag sein Gedichtband mit dem Titel „Ich war nie wohlgefällig“ erschienen. Der Band enthält 77 Gedichte, die in den Jahren 2009 bis 2011 entstanden sind. Wer Beislschmidt kennt, kennt auch seine Scharfzüngigkeit, seine Beobachtungsgabe, seinen Scharfsinn. Weiß, dass er unglaublich witzig und frech sein kann und sich auch mit schwierigen und bedrückenden Themen auseinandersetzt. Beislschmidt ist und war nie ein „Wohlgefälliger“, er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, ein Rebell, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Auch in seinen Gedichten kommt das zum Ausdruck.

Der Kabarettist Beislschmidt mag sich hinter Sarkasmus und Ironie verstecken, der Dichter aber zeigt sein verletzliches und verletztes Inneres. Wir finden eine erschütternde Abrechnung mit seinem Vater und ein tief berührendes Abschiedsgedicht für die allzu früh verstorbene Freundin Tina Ames. Und er schreibt von der Liebe, von glühendem Verlangen – von der Gier, „flüsternah“, leidenschaftlich und doch so zart. Der Themenreichtum ist bemerkenswert – und der Band ein Büchlein, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, um darin neue Facetten des Lebens zu entdecken. kjs

 

 

"Amanda lass die Hand da" Satirische Geschichten und neue Gedichte.

 

Wer kennt nicht den berühmten Karnevalssong von der lebenslustigen Amanda, die gefälligst ihre Hand da wegnehmen soll? Was aber passiert, so hat sich Hans Beislschmidt gefragt, wenn besagte Dame ihre Hand an der umstrittenen Stelle belassen soll? Er hat der berühmten Dame ein Gedicht gewidmet und weil’s so schön war ein komplett neues Programm geschrieben.

 

Wer aber Hans Beislschmidt kennt, weiß, dass er sich nicht nur auf Zotiges beschränkt und so ist ein Programm entstanden mit satirischen Geschichten aber auch sehr nachdenklichen Gedichten. Mehr noch, Beislschmidt hat ein Buch zum Programm geschrieben und aus den 115 Seiten die besten Texte ausgewählt, schließlich sollen seine Personen ja auch Life zu Wort kommen.

 

Pressestimmen:

 

(SZ) Nun, wer den speziellen Beislschmidtschen Humor, seine Beobachtungsgabe und seine nur selten von Sinn stiftenden Zäsuren gebremste emphatische Vortragsweise zu schätzen weiß, hat bei seiner „Amanda“ viel zu lachen.

 

 

Das Buch ist ab Juli 2009 erhältlich

Preis 12,80

115 Seiten / Paperback

Po Business Verlag Berlin

ISBN 978-3-86805-421-7

Bestelladresse www.pb-bookshop.de

 

 

 

 

 

 

Feierabend - auch der Wirt hat ein Liebesleben

 

Das Buch ist im "Pro Business" Verlag Berlin erschienen und kostet 12,80

Vorrätig bei Thalia Buchhandlung Saarbr. Bahnhofsstr.

Bestellungen im Buchhandel

ISBN 978-3-86805-138-4

oder Amazon

oder bei www.pb-bookshop.de

 

Beislschmidts Tresen-Auslese . SZ von Oliver Schwambach

Vom „Deckelmacher“ bis zur „reifen Pflaume“: Ein Saarbrücker Wirt beschreibt seine Gäste im Buch Seit gut 20 Jahren beobachtet Hans Beislschmidt als Wirt seine Gäste. Stoff genug, um das Tresentreiben jetzt in einem Buch zu beschreiben. Mit reichlich Satire, schließlich ist er auch Kabarettist. Von SZ-Redakteur Oliver Schwambach Saarbrücken. Wer nichts wird, wird Wirt: Den Spruch kennt Hans Beislschmidt zur Genüge, für den Saarbrücker Kneiper und Kabarettisten war er denn erst recht Grund, sein Glück am Tresen zu suchen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten schon. Was der 54-Jährige dort erlebt hat, über die Menschen, die er dort kennenlernte, hat er nun ein Buch geschrieben, sein Erstling übrigens. „Feierabend“ heißt es – frei nach jener Stunde, wo Werktätige nach Entspannung dürstend die Theke anstreben, für den Wirt die Arbeit aber erst losgeht. Eine bemerkenswerte Charaktersierung der Theken-Typen ist es geworden, davor wie dahinter. Wer etwa hätte gedacht, dass es allein 37 unterschiedliche Gastkategorien gibt? Vom „Deckelmacher“, der dem Wirt mit Aussicht auf „Erbschaft, Finanzamt-Rückerstattung oder einen ganz dicken Kunden“ Jahre die Zeche schuldig bleibt, reichen die bis zur „Reifen Pflaume“. Jene ist weiblich, kippt gemäß Beislschmidts Zapfhahn-Empirie reichlich Cremant mit O-Saft, schminkt sich die welkende Jugend wieder schön und tut von Wonderbra bis Brigitte-Diät alles, damit die Männer nochmal schauen. Präzise Beobachtungen, getränkt mit galligen Kommentaren, manchmal auch Klischee-betrunkene Plattheiten finden sich da niedergelegt. Wie das einzuordnen ist, weiß der dichtende Kabarettwirt auch selbst: „Es ist sicher kein Höhenflug der Belletristik“. Ein vergnügliches Bändchen ist es aber geworden, 112 Seiten stark. Passend zum Schmunzeln an der Theke und zum Nachlesen zu Hause. Potenzielle Leser gäbe es genug, hat Beislschmidt schon mal überschlagen. 225000 gastronomische Betriebe arbeiten in Deutschland mit rund fünf Millionen Angestellten, die Gäste ganz zu schweigen. Mehr als 20 Jahre beobachtet Beislschmidt mittlerweile das Tresentreiben in Theorie (vier Semester Fremdenverkehrswesen in Wien) und Praxis: 1979 eröffnete er in seiner Heimatstadt Zweibrücken die Studentenkneipe „Zum Beislschmidt“. Es folgte 1991 das „Ostviertel“ in Saarbrücken, zugleich rauchig-rustikale Quartierswirtschaft wie Kleinkunstbühne, wo immerhin die heute Großen in der Saar-Kabarettszene von Detlev Schönauer bis Alice Hoffmann auftraten, sich einen Namen machten. Der Wirt nahm sich's prompt zum Vorbild – und wurde im Zweitberuf Kabarettist. Beide Passionen – Wirt wie Satirekünstler – brachte er dann in einem eigenen Haus unter einen Hut. 1998 startete er in St. Arnual das „Theater Blauer Hirsch“ – mittlerweile eine Kabarett-, Mundart- und Volksbühne mit landesweiter Ausstrahlung, dazu noch Restaurant, Kneipe, aber auch Veranstaltungssaal für Seminare. Im September wird jetzt das Zehnjährige des „Hirschen“ gefeiert. Gute 80 Stunden stand Beislschmidt noch im „Ostviertel“ Woche für Woche am Zapfhahn, war Alleinunterhalter, Seelentröster, Mundschenk. Inzwischen ist Beislschmidt vor allem Organisator seiner Bühne – und nicht zuletzt auch Familienmensch. Zwei Kinder fordern ihren Vater. Diese Distanz zur Theke und der satirisch geschärfte Verstand brachten ihn dazu, Gästen und Mitarbeitern in den Kneipen ein Buch zu widmen, woraus er auch ein Kabarettprogramm macht (vom 2. August an). Nicht zuletzt ist der Band auch eine kleine Hymne auf die Eckkneipe geworden. „Eine aussterbende Art“, befürchtet Beislschmidt. Das Rauchverbot bedeute wohl für viele über Jahre gewachsene Wirt-Gast-Hasslieben die endgültige Trennung. Und für ihn? Gibt es eigentlich einen Typ Gast, vor dem er als Kneipier am liebsten die Tür zusperrte? „Nein, wenn ich sie hassen würde, würde ich sie ja nicht beschreiben.“ Er hätte jedenfalls nie etwa anderes sein mögen als Wirt, sagt Beislschmidt. Außer Kabarettist natürlich. Hans Beislschmidt: Feierabend. 112 Seiten, 12,80 Euro. Theater Blauer Hirsch: Infos unter Tel. (0681) 584 99 49.

 

 

 

Das do is net meins - Kabarett mit Hans Beislschmidt

 

"Das do is net meins!" knurrt Hans Beislschmidt in seinem mittlerweile sechsten Solo-Kabarett. Womit der Wirt des Theaters Blauer Hirsch, der dank atemberaubender Nervenstärke bei seinen eigenen Auftritten selbst Eintritt kassiert und in der Pause hinter der Theke Pils zapft, nicht nur seinem Erstaunen über das eigene Ehegespons als Paradebeispiel weiblicher Eigen- und Unarten Ausdruck verleiht. Der Titel ist mehrdeutig und bezieht so ziemlich alles mit ein, was der Beislschmidt nicht leiden mag: Bahnchef Mehdorn, das kostspielige deutsche Bestattungswesen, die Ausrottung des Schnitzels parallel zur Bärlauch-Seuche oder die Inflation an Benefizkonzerten. Sowie Leute, die "alle Furz lang" dasselbe tun oder sagen und Schelte verdient haben. Wovon Beislschmidt ausgiebig Gebrauch macht im zweiten Teil seiner neuen Mundart-Comedy, die als Beziehungskabarett beginnt und als klassisches Nummernkabarett endet. Zu seiner Saarland-Premiere am Freitag konnte der Gastronom trotz Saar-Spektakels zahlreiche Zuschauer in seinem Kabarett-Keller begrüßen, denen er ein "nicht intellektuelles Spaßloslassprogramm" androhte. Das natürlich auch ein Typenkabarett ist, schlüpft Beislschmidt doch durchgehend in die Rolle des Arbeiters einer Reinigungsfirma, der sich in blauer Schaffhose wundert.  Über "seins" und die Frauen allgemein. Kolportiert werden neben bekannten Unverträglichkeiten wie "Männer wollen Fußball gucken, Frauen die Beziehung diskutieren" auch relativ überraschende Erkenntnisse: So Beislschmidts Beobachtung, dass saarländische Mädels eine andere Erregungskurve haben als alle anderen. Und dass es einen Zusammenhang geben muss zwischen der immer länger gültigen Garantie auf Durchrostung bei Neuwagen und der stetig kürzer werdenden Dauer von Beziehungen. Bei aller komischen Originalität und teils sehr geschicktem argumentativem Aufbau: Beislschmidts Hang zur Autonomie bringt auch Probleme mit sich. Dass er selbst auch noch die Technik bedient, konkurriert bisweilen mit seiner Bühnenpräsenz. Und bei seinen köstlichen Parodien auf Peter Maffay oder Konstantin Wecker, derer man gern mehr gehört hätte, erwies sich Beislschmidt hier als "taktlose" Person, die ungeachtet der musikalischen Playback-Form drauflos singt. Das Argusohr eines Regisseurs hätte da wohl nicht geschadet

 

Ab morje bin ich tolerant - Kabarett mit Hans Beislschmidt

 

Parodistische Monster MonologeStimm-Imitation gehobener Güteklasse: Hans Beislschmidts neues Programm „Ab Morje bin tolerant“Kabarettist Hans Beislschmidt gilt als Meister des recycelten Witzes. Gelungen sind seine ausgereiften Stimmen Imitationen. Im Saarbrücker Ostviertel stellte er sein neues Programm vor.Lampenfieber scheint Hans Beislschmidt grad gar keins zu kennen. Wenn andere vor ihrem Auftritt schlotternd und bibbernd in der Garderobe hocken, steht er völlig unaufgeregt und aufgeräumt in seiner Gaststätte und lässt es sich nehmen, jeden Besucher persönlich zu begrüßen und dampfplaudernd zu seinem Platz zu geleiten.. Beneidenswert diese Nerven. Und steht er erst auf der Bühne, quatscht er genauso lässig weiter und lässt sich ohne Umschweife, dafür aber um so weitschweifiger über Gott und Welt aus. Selten aber fördert er allerdings tiefschürfendes und Hintergründiges zutage. Kabarett à la Beislschmidt ist eher Unterhaltung der volkstümlichen Art. Da hat einer den Stammtischlern aufs Schandmaul geschaut und kritisiert deren Vorurteile, indem er sie wiederkäut – so einfach ist das. Was ihn trotz einiger Längen gut erträglich, ja sogar ausgesprochen unterhaltsam macht, sind des Meisters Ausflüge in das Reich der Parodie. Denn das kann er. Ob sächsischer oder nordsaarländischer Dialekt, türkisch minimalistisches“ konkret krass“ Gelaber oder inbrünstig predigendes Mormonen Englisch – jeden sprachlichen Auswuchs nimmt er grammatikalisch und vom Tonfall her so trefflich aufs Korn, dass auch die jeweilige Mentalität amüsant wiedergespiegelt wird. Höhepunkt des Programms ist zweifelsohne die Deutschstunde, wie er den „Wilhelm Tell“ mit verteilten Rollen liest, ist wahrlich Stimmimitation gehobener Güteklasse

 

Do muss ich erschd emol mei Fraa froe - Kabarett mit Hans Beislschmidt

 

Nachts, wenn die Glut des Schwenkergrills erlöschtHans Beislschmidt kennt die erotischen Gewohnheiten der Saarländer„Do muß ich erschd emol mei Fraa froe“ lautet die neueste Zusammenstellung mundartlicher Bonmots und heimatlicher Szenarien. Natürlich geht es dabei um die kleinen Ehe Scharmützel, aber in erster Linie erlebte das Publikum am Freitag das, was passiert, wenn die Glut des Schwenkergrills verlöscht. Saarland – Erotik pur war angesagt und der Blicks aufs pralle Leben unter der Bettdecke dürfte den Zweibrückern wieder einmal bewiesen haben, wie viel Ähnlichkeit sie doch mit den gerne verspotteten Einwohnern des Nachbarlandes haben. Probleme und deren pragmatische Lösung waren angesagt. Beispielsweise erfuhr man, dass auch die sich gerne als omnipotente Hobby – Machos darstellenden Männer nicht immer Lust auf Sex haben. Wenn es um die komplexen Zusammenhänge saarländischer Beziehungskisten ging, nahm Beislschmidt kein Blatt vor den Mund.

 

De Diener vum Sophie

 

Die gleich Prozedur wie ledschd Johr? Wer zum Jahreswechsel in die Röhre guckt, ahnt schon was ihm blüht. Der Deutschen liebstes Silvester Ritual, Diner for one“ hat endlich auch ein saarländisches Pendant. Deftig geht’s da zu – good bye britische Noblesse, denn Beislschmidt hat seine Servierkünste nicht bei den Windsors, sondern bei „Saarbersch“ gelernt. Sehenswert kreiselt Beislschmidt, der „Diener vum Sophie“ wie ein schlingerndes Schiff um die Festtafel und leert unverdrossen die Gläser der nicht vorhandenen Herren. Schnapsidee werden die einen denken, urkomisch die anderen.   Oliver Schwammbach  Saarbrücker Zeitung 1995

 

 

Mach kenn Fissemadente

 

Richtig deftige Mundart boten Walter und Erika alias Hans Beislschmidt und Erika Neuhaus als ewig zankendes Ehepaar in Ihrem neuen Programm. Erika ist zwar nicht die Dümmste „awer solang ich noch beim Lidl durchs Drehkreiz passe, tangiert mich das wenig“ Recht hat sie und selbstbewusst ist sie auch, und auch so liebevolle Sätze ihres Mannes wie „ es gebt so scheene Beschäftigunge fa Fraue, wäsche, putze ...“ hauen sie nicht um, sie steht locker neben Walter ihren Mann. Eine gelungene Vorstellung bei der die beiden um eine Zugabe nicht herum kamen.